Gedächtnistraining für Senioren

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Gedächtnistraining und Bewegung – fit und gesund im Alter

Gesundheit, Fitness, ein gutes Gedächtnis und Beweglichkeit bis ins hohe Alter zu erhalten, wünschen wir uns alle. Wer grundlegende Dinge in seinen Alltag integriert, hat beste Chancen, auch als älterer Mensch vital zu bleiben. Neben der gesunden Lebensführung sind gute Freundschaften, eine intaktes Familienleben und schöne Hobbys wichtig, um sich in seiner Haut wohlzufühlen. Den Einklang von Körper und Seele können wir auch selbst steuern. Schon Kleinigkeiten sorgen für Harmonie, Wärme und Entspannung und haben erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit.

Das Gedächtnis fit halten

Unser Gehirn ist ein Leben lang im Umbruch. Ständig werden neue Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen gebildet. Tendenziell nimmt mit dem Alter die Fähigkeit des Gehirns, neue Verbindungen zu entwickeln, ab. Das ist völlig normal. Dennoch müssen die geistigen Fähigkeiten mit dem Alter nicht zwangsläufig abnehmen. Wir können sie spielerisch trainieren. Das Gehirn braucht stets neue Nahrung, hierin liegt ein Schlüssel für seelische Gesundheit. Wer im Alter immer wieder für neue Eindrücke sorgt, bleibt rege im Kopf. Eine wichtige Rolle dabei spielen soziale Kontakte. Unser Gehirn ist dafür gemacht, sich mit anderen auszutauschen und auseinanderzusetzen. Gespräche besonders mit jüngeren Menschen, können das Leben ungemein bereichern.

Gesunde Ernährung – der wichtigste Baustein für Fitness im Alter

Mit zunehmendem Alter werden vitaminreiches Obst und Gemüse und Omega-3-Fettsäuren, die in frischem Fisch und hochwertigen Pflanzenölen enthalten sind, immer bedeutsamer. Mit einer ausgewogenen Ernährung schafft man es, auch ohne Pillen und Pülverchen fit zu bleiben.

Bewegung – jeder Anlass sollte genutzt werden

Sport ist im Alter genauso wichtig wie in jeder anderen Lebensphase. Gerade alltägliche Bewegungen haben große Auswirkungen auf die Fitness und können die Unabhängigkeit lange bewahren. Viele Sportvereine bieten altersgerechte Sportarten an. Darüber hinaus sollte man möglichst oft Treppen steigen und zu Fuß gehen. Wer keinen Sport machen kann, kann trotzdem kleine Übungen zur Kräftigung der Muskulatur, Koordination und Geschicklichkeit durchführen: zum Beispiel das Zusammenführen beider Hände oder bestimmter Finger. Diese Übungen kann man jederzeit und überall machen.

Spiele für die Koordination und Gehirnjogging

Asiatische Trainingsmethoden wie Tai Chi sind optimal für ältere Menschen. Die meisten stärken die Koordination und den Gleichgewichtssinn, haben also auch große Auswirkungen aufs Gehirn. Balancetraining stärkt die Gesundheit und hält uns körperlich und geistig beweglich. In der Gruppe machen Gehirnjogging und Übungen zur Koordination besonders viel Spaß. Spielkarten, die Bewegungsaufgaben enthalten, sind eine Möglichkeit, sich gegenseitig anzuspornen und mit Freude fit zu halten. Das gute alte Memory macht Senioren ebenso viel Freude wie Kindern und ist optimal, um Spaß und Aktivierung miteinander zu verbinden. Fangübungen mit kleinen Jonglierbällen oder Luftballons, Mensch ärgere dich nicht oder Kartenspiele wie Quartett sind perfekt zur Gesundheitsförderung. Man kann unendlich viele Alltagsgegenstände zum Spielen verwenden. So lassen sich Halstücher, Strümpfe oder Küchengegenstände zu Paaren zusammenlegen oder nach Kategorien sortieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Übungen zur Kräftigung der Muskulatur

Solche Übungen sollten ältere Menschen am besten in einer Gruppe machen. Man kann sich gegenseitig motivieren und es macht mehr Spaß. Die Übungsleiterin kann gezielt auf jeden Teilnehmer eingehen und man lernt die richtige Methodik. Muskelkräftigung von Beinen, Armen und Wirbelsäule ist auch als Sturzprophylaxe wichtig. Wer körperlich fit genug ist, kann Sport treiben. Für Anfänger eignen sich Wandern, Radfahren, Gymnastik und Skilanglauf. Hat jemand viele Jahre lang beispielsweise Fußball betrieben, kann er auch später damit weitermachen. Nicht immer reicht die körperliche Fitness aus, um den Alltag ganz ohne Unterstützung zu bewältigen. Dann sind Alltagshilfen sinnvoll.

Genuss und Harmonie im persönlichen Umfeld

Auch die Umgebung bestimmt, ob wir uns wohlfühlen. Es ist wichtig, in seinem eigenen Wohnumfeld für angenehme Atmosphäre zu sorgen. Das erreicht man beispielsweise mit Duftkerzen oder Duftöl. Zitrusfrüchte erfrischen, erdige Düfte beruhigen. Schöne Musik und Blumen sorgen für seelisches Wohlbefinden und gleichen Unbehagen aus.

Fazit

In unserem Ratgeber erfahren Senioren, wie mit Fitnessübungen und Spielen das Gehirn aktiv gehalten und das Gedächtnis trainiert werden kann.

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